Tauchen auf Madeira
Es ist wieder einmal soweit - URLAUB....
Wie sonst auch buchten wir unsere Reise mal wieder rechtzeitig fast ein Jahr im voraus.
Auch diesmal suchten wir uns ein Hotel das etwas abseits des
Massentourismus lag.
Pustekuchen - es gibt keinen Massentourismus in dem Sinne aber leider fiel
unsere Unterkunft größer aus als geplant. Nun gut es war OK aber wie gesagt ich halte
mich lieber in kleinen Pensionen mit auf.
Die Krönung war mal wieder der Flughafen - sagte ich Flughafen ?? Hmmm er ist
auf dem Weg einer zu werden ;-)
Wo baut man auf einer Insel vulkanischen Ursprungs auf
der alles einfach nur Steil ist einen Flugplatz hin ? Ganz einfach - man suche sich
einen kleinen Berg, trage die Kuppe ab und baut dann eine Landebahn auf STELZEN Ins
Meer.
Klasse Idee - wenn man da nicht landen muss ;-)
Netter Hinweis vom Steward kurz vor der Landung:" Liebe Gäste im Falle
einer Notlandung auf Madeira brauchen sie keine Angst haben zu verbrennen wenn es zum
Unglücksfall kommt - sie werden vorher ertrinken". Kein Scherz, es war so.
Wir haben von 11.08. bis zum 25.08.2000 unseren Urlaub auf Madeira verbracht. Es handelte sich vorwiegend um einen Tauchurlaub und Wanderurlaub.
Das Tauchen im Unterwassernationalpark
Von der Regierung wurde bereits vor vielen Jahren ein großer Teil
der Küste zum Unterwassernationalpark erklärt. Hier darf weder gefischt noch
geangelt werden.
Durch diese Maßnahmen kann sich der Taucher nun an einer artenreichen Flora und
Fauna unter Wasser erfreuen wobei die Flora unter der Wasseroberfläche doch
recht karg ist.
Großfische und riesige Fischschwärme sind eigentlich täglich zu
sehen.
Je nach Wind, Wetter und Gezeiten kann es Strömungen geben, sodass
das Tauchen nicht immer für Anfänger geeignet ist. Die Sichtweiten schwanken je
nach Wind und Jahreszeit sehr stark. Es sind aber Sichtweiten von 15 bis
40 Metern möglich.
Die Basis
Im Ort Caniço de Baixo liegt die Tauchbasis Manta Diving Center.
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Es werden an jedem Tag, außer Sonntags, zwei Tauchgänge angeboten.
Die Tauchgänge finden meistens am sehr großen Hausriff statt oder
wenn das Wetter es zuläßt geht es auch mit dem Boot hinaus.
Mit dem Aluminium-Tauchboot werden alle Tauchplätze in kurzer Zeit erreicht.
Einmal die Woche wird auch ein Nacht Tauchgang
angeboten
Die Tauchbasis ist über einen Fahrstuhl! zu erreichen und liegt
direkt am Meer am Fuße einer Klippe. Für Nichttaucher gibt es dort dann auch
gleich noch eine Badeanstalt mit allem Komfort.
Ins Wasser, egal ob zum Schwimmen oder Tauchen, kommt man über Leitern ins Wasser. Für Strandfans nicht so die Erbauung :-) Oberhalb der Basis befinden sich Zwei Hotels verschiedener Kategorien die auch in Verbindung mit der Basis gebucht werden können.
Die Tauchbasis selbst ist sauber und gut durchdacht. Neben der eigentlichen
Basis mit Empfang, Schulungs-, Kompressor-, und Umkleideraum gibt es ein Gebäude
für die Lagerung des Gerödels der Nachts verschlossen wird.
Ausrüstungen
Neben reichlich Leihequipment, machte einen soliden Eindruck, gibt
es 10L und 12L, sowie wenige 15L Stahlflaschen.
Das Hausriff
Die Basis bildet den Ausgangspunkt für eine Reihe von schönen und interessanten Tauchgängen. Es lassen sich folgende Tauchplätze aufzählen
(Beschreibung sind den Webseiten von Manta Diving entnommen):
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Die Lavafinger:
Höhlentunnel:
Klosterriff:
Garajau:
T-Riff:
Machico: |
Resümee
Das Tauchen im Unterwassernationalpark bei der Basis Manta Diving ist
einfach Klasse. Ab August ist die Begegnung mit
Mantas kein reines Glückspiel mehr und auch Hammerhaischulen sollen
schon gesichtet worden sein. Durch eine Vielzahl von Ostseetauchgängen bin ich gewohnt genau hinzusehen und
auch versteckte und getarnte Unterwasser Bewohner zu sehen. Diese Basis eignet
sich nur teilweise für Anfänger.
Die Basencrew war nett, aufmerksam und hilfsbereit.
Ich war nicht zum letzten Mal auf Madeira - soviel steht fest!
Viele Grüße
Euer Chris
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